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Start für einen veritablen Kunstmarathon: Wien bietet für einen kulturellen Herbst zahlreiche Schauen und große Namen. In den Räumen der Albertina hängen ab September rund 100 Werke des russisch-französischen Malers Marc Chagall. Die Präsentation konzentriert sich auf die lebendige Auseinandersetzung mit den ursprünglichsten und universellsten Themen des Lebens und offenbart »unmögliche Möglichkeiten« in den poetischen Bildwelten, die heute zu den bedeutendsten des 20. Jahrhunderts zählen. Parallel dazu ehrt die Albertina Modern Erwin Wurm mit einer Retrospektive zu seinem 70. Geburtstag. Sein vielseitiges Schaffen umfasst plastische Arbeiten, Performatives, Texte, Fotos, Multi-Mediaar-beiten und Gemälde. Hauptwerke stehen weniger bekannten gegenüber. Damit spannen die Kuratorinnen Antonia Hoerschelmann und Lydia Eder einen großen Bogen und dokumentieren Wurms Sichtweise auf »das Paradoxe und das Absurde« unseres Alltags.
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