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Über 200 Mitarbeiter:innen beschäftigt Enzo Enea in seinen Büros, Werk-stätten und Gärten. Er entwirft nicht nur Gärten für Privathäuser und Offices von Peking bis Miami, sondern auch gleich das Mobiliar dazu. Vor 30 Jahren übernahm er den Betrieb von seinem Vater und verwandelte den Pachtgrund eines weitläufigen Klosterareals in Rapperswil südlich von Zürich in ein grünes Wunderland. Showroom, Büro und Karpfenteich, ein japanischer Teepavillon. Alte Bäume, die er sorgsam pflegt, bevor sie woanders wieder eingesetzt werden, der erste davon eine 1902 gepflanzte Rosskastanie, die einer Straßenverbreiterung zum Opfer fallen sollte, aber von Enea gerettet wurde. Und -mittendrin als Herzstück seiner Arbeit: das Baummuseum, ein Gesamtkunstwerk aus -Einzelbäumen und Skulpturen. Das klingt alles nach einem großen Ego, doch der 1964 gebo-rene Schweizer ist erstaunlich sachlich und bescheiden. Auch wenn sein Wissen heute mehr denn je gefragt ist. Ein Besuch in der grünen Welt von Enzo Enea in Rapperswil.
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