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Wie ein knallroter Kometenschweif zieht ein Steg seine viereinhalb Kilometer lange geschwungene Bahn über dem wogenden Grün. Gekleckert wird hier nicht, schließlich sind wir in China, wo man in großen Maßstäben denkt. Das gilt nicht nur für Städte und Wolkenkratzer, sondern auch für Parks und Gärten. Der Shenzhen Bay Park an der Waterfront der schnell wachsenden südchinesischen Millionenstadt misst stolze 128 Hektar, 2026 wird er fertig sein. Es ist ein Park, der so auch nur in diesen Zeiten entstehen kann. Denn beim Planen von Gärten zählen heute nicht nur Pavillons und Promenaden, sondern auch Hochwasserschutz, hohe Biodiversität, klimagerechte Flora und genau berechnete Kühleffekte für die stickig-heiße Großstadtluft.
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