Landschaftsarchitektur: Alles ganz natürlich

Maik Novotny, 13.03.2025

Von privaten Gärten bis zu öffentlichen Plätzen, vom kleinen Hinterhof in London bis zum Megapark in China: Landschaftsarchitektur und Gartenkunst bringt die Natur ins Schwingen und uns ins Gleichgewicht. Eine Rundreise zwischen Heilung und Hedonismus.

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Wie ein knallroter Kometenschweif zieht ein Steg seine viereinhalb Kilometer lange geschwungene Bahn über dem wogenden Grün. Gekleckert wird hier nicht, schließlich sind wir in China, wo man in großen Maßstäben denkt. Das gilt nicht nur für Städte und Wolkenkratzer, sondern auch für Parks und Gärten. Der Shenzhen Bay Park an der Waterfront der schnell wachsenden südchinesischen Millionenstadt misst stolze 128 Hektar, 2026 wird er fertig sein. Es ist ein Park, der so auch nur in diesen Zeiten entstehen kann. Denn beim Planen von Gärten zählen heute nicht nur Pavillons und Promenaden, sondern auch Hochwasserschutz, hohe Biodiversität, klimagerechte Flora und genau berechnete Kühleffekte für die stickig-heiße Großstadtluft.

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