Neue Architektur in Afrika: Ein Riese erwacht

Maik Novotny, 24.06.2023

In der Kunstwelt sind Afrikas junge Szenen längst präsent. Jetzt zieht die Architektur nach. Dabei spielen Kultur und Klima eine große Rolle, und genau diese Faktoren sind auch bei Investments auf dem großen Kontinent zu beachten.

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Lesley Lokko, ghanaisch-schottische Architektin, ist Kuratorin der Architekturbiennale Venedig 2023. Diébédo Francis Kéré, dem deutsch-burkinischen Architekten, wurde 2022 der Pritzker-Preis verliehen. Keineswegs nur aus gönnerhaften Gesten, sondern in Anerkennung der Dynamik, der Qualität und des kulturellen Reichtums afrikanischer Staaten und Regionen. In der Kunst sind die afrikanischen Stars und Szenen schon länger auf dem Vormarsch, aber die Architekturwelt holt auf. Der ghanaische Brite David Adjaye ist längst in die erste Liga aufgestiegen, dahinter warten schon das atelier masōmī von Mariam Issoufou Kamara aus Niger, das Cave_bureau aus Kenia, die Koffi & Diabaté Architectes aus der Elfenbeinküste und viele andere mehr.

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