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Mailand, früh am Morgen. Während auf dem Messegelände der Rho letzte Folien geschnitten werden, spricht Patricia Urquiola über neue Kreativprozesse. Ihre Objekte – zuletzt für Kartell, Cassina und Kettal – sind keine Egos in Möbelgestalt. Sie sind Systeme mit Charakter. Präzise gefertigt und kreislauffähig geplant. In einer Branche, die oft auf den ersten Blick zielt, entwirft Urquiola für den zweiten – und vor allem für das Bleiben. »Ich wollte Leichtigkeit neu definieren – nicht als Weniger, sondern als Genauigkeit«, sagt sie im LIVING-Interview und ihre Hände zeichnen kleine Radien in die Luft.
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