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Das bekannteste Dokument der Uhrenindustrie ist das Chronometerzertifikat des 1973 gegründeten Instituts Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres (COSC), mit dem aktuell knapp acht Prozent aller in der Schweiz gefertigten mechanischen Uhren ausgezeichnet sind. Geprüft wird die Ganggenauigkeit nach DIN 8319 und ISO-Norm 3159, in Relation zu zwei Atomuhren und einer synchronisierten DCF77-0CX0-Uhr. Der Test dauert 15 Tage – in fünf verschiedenen Lagen und bei drei unterschiedlichen Temperaturen. Der mittlere tägliche Gang darf dabei um maximal –4 bis +6 Sekunden pro Tag von der Referenz abweichen. Allerdings simuliert das Verfahren, bei dem nur die Uhrwerke getestet werden, nicht das Verhalten beim täglichen Tragen. Dieser Umstand sowie der Wunsch nach geringeren Toleranzen und weiteren Kriterien veranlasste einige Hersteller, zusätzlich eigene Testprotokolle zu entwickeln.
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