Sehnsuchtsorte: Willkommen im Terrassenland

Wojciech Czaja, 07.04.2021

Urbane Paradiese, künstliche Naturräume, Schnittstellen zwischen Dschungel und Architektur: Terrassen und Terrassenhäuser, so scheint es, erleben derzeit eine neue Renaissance. Mal mit Blick auf die City, mal mit Panorama-Aussicht auf den Mount Fuji.

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Eine Terrassenlandschaft, so weit das Auge reicht, aus ziegelrot eingefärbtem Beton und amorph geformten Häusern und Pavillons, die wie horizontal durchfiletierte XXL-Kieselsteinchen scheinbar zufällig über die Fläche verstreut wurden. »Shenzhen ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt«, sagt Winy Maas, Chefarchitekt von MVRDV, »daher müssen wir uns überlegen, wie wir in Zukunft natürliche und künstliche Freiräume in Einklang bringen können.« Gemeinsam mit dem Landschaftsbüro Openfabric hat Maas in der chinesischen Megametropole zwischen Hongkong und Guangzhou dieses Stadtplanungsprojekt mit Wohnungen, Universität, Bibliothek, Theater und Galerien geplant. Unverkennbares Herzstück der sogenannten Shenzhen Terraces ist der zehn Hektar große Stadtplatz mit Bäumen und watteweichen Grashügeln.

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