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Er kommt nicht plötzlich. Der Sommer tastet sich langsam heran – mit schrägem Licht, zunehmender Wärme, offenen Fenstern. Dann kippt die Balance. Die Schatten werden kürzer, die Luft schwerer, das Haus beginnt, Hitze zu speichern. Der Ventilator läuft auf Hochtouren, die Hitze erobert Terrasse und Innenräume. Wer heute baut oder sein Domizil nachträglich vor der Sonne schützen will, sollte die erste Linie des Klimaschutzes bedenken. Und die ist außen, nicht innen. Nicht im Technikraum, nicht bei der Klimaanlage, sondern bei effektiven Systemen, die Sonnenstrahlen abfangen, bevor sie zum Problem werden. Denn: Die Hitze des Sommers trifft Gebäude nicht nur an der Fassade. Sie gelangt über Fensterflächen in die Räume, reflektiert sich auf Böden außen, heizt Luftpolster unter Terrassendächern auf, staut sich unter Markisen oder Pergolen. Ein thermischer Effekt, der sich mit konventionellen Mitteln nur schwer regulieren lässt. Außenliegender Sonnenschutz greift dort ein, wo er am wirksamsten ist: vor dem Fenster, über der Terrasse, entlang der Fassade. Studien zeigen: Bis zu 87 Prozent der Wärmebelastung dringt durch ungeschützte Glasflächen ein. Gut geplante Beschattungslösungen können die Raumtemperatur um fast 10 Grad Celsius senken – und den Außenbereich zu einem vollwertigen, kühlen Aufenthaltsort machen.
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