Spielend in Bewegung: Spielzeugdesign

Marlene Mayer, 20.06.2024

Balancieren, rutschen, schwingen. Klettern, klimmen, springen. Spielen heißt immer auch lernen und die Welt zu entdecken. Gutes Spielzeug muss dabei vor allem die Freiheit bieten, eigene Ideen umsetzen zu können, weiß die Spiel- und Lerndesign-Expertin Karin Schmidt-Ruhland.

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Auf den ersten Blick ist die BurgKita in Halle ein ganz normaler Kindergarten. Insgesamt 50 Kinder bauen und tüfteln hier, sie basteln und singen, rutschen und springen, kurz: Sie eröffnen sich die Welt – und zwar vorwiegend spielend. Das ist so weit nichts Ungewöhnliches. Doch hier in der BurgKita nehmen die Kinder dabei die Rolle von Expert:innen und Kritiker:innen ein, hier wird der Spielboden zur Experimentierfläche. Denn die meisten Spielsachen sind Prototypen, gefertigt von den Studierenden für Spiel- und Lerndesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule. »Hier ergibt sich die großartige Möglichkeit des partizipativen Entwerfens: Die Kinder werden beteiligt am Prozess des Entstehens und Werdens und sie sind aktiver Teil bei der Gestaltung ihres Umfeldes«, erklärt Professorin Karin Schmidt-Ruhland das Konzept. Schmidt-Ruhland leitet den Studiengang, der einzigartig im deutschsprachigen Raum ist.

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