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Auf den ersten Blick ist die BurgKita in Halle ein ganz normaler Kindergarten. Insgesamt 50 Kinder bauen und tüfteln hier, sie basteln und singen, rutschen und springen, kurz: Sie eröffnen sich die Welt – und zwar vorwiegend spielend. Das ist so weit nichts Ungewöhnliches. Doch hier in der BurgKita nehmen die Kinder dabei die Rolle von Expert:innen und Kritiker:innen ein, hier wird der Spielboden zur Experimentierfläche. Denn die meisten Spielsachen sind Prototypen, gefertigt von den Studierenden für Spiel- und Lerndesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule. »Hier ergibt sich die großartige Möglichkeit des partizipativen Entwerfens: Die Kinder werden beteiligt am Prozess des Entstehens und Werdens und sie sind aktiver Teil bei der Gestaltung ihres Umfeldes«, erklärt Professorin Karin Schmidt-Ruhland das Konzept. Schmidt-Ruhland leitet den Studiengang, der einzigartig im deutschsprachigen Raum ist.
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