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Vielleicht sollte man an dieser Stelle die durchaus relevante Frage aufwerfen, ob es heute noch zeitgemäß ist, über ein »typisches Länderdesign« zu schreiben und entsprechende Typologisierungen vorzunehmen. Deutsche Nüchternheit, skandinavischer Minimalismus, italienische Eleganz – das alles mag seine Berechtigung haben, doch verschwimmen im Zeitalter globaler Netzwerke nicht diese Grenzen zunehmend oder lösen sich gar ganz auf? Und wie positioniert sich österreichisches Design in dieser Reihe? Ist es nicht vielmehr so, dass regionale Prägungen und Themen inzwischen irgendwo zwischen internationalen Einflüssen und individuellen Gestaltungsideen elegant eingebettet und gut aufgehoben sind? Kombinieren Kreative im Design nicht aktuell eher ihre persönliche Handschrift mit universellen Gestaltungsprinzipien? Frei nach Schnauze Steile Thesen?
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