Umbruch in der Modewelt: Wie Designer-Rochaden Marken und ihre Identität verändern

Melanie Gleinser-Moritzer, 15.11.2024

Mode ist der Inbegriff des Zeitgeists, Designer:innen sind sensible Seismografen aktueller Schwingungen. Und damit stehen sie immer mehr im Fokus, denn auch die Mode unterliegt aktuell starken Umbrüchen. Designer:innen-Rochaden, verlorengegangene DNA und die sozialen Medien sind zunehmende Herausforderungen, denen sich Brands stellen müssen. Manche besser als andere.

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In einer Modewelt, die immer konservativer wird, sind neue Wege, die eingeschlagen werden, erfrischend, sagt man. Die Branche befindet sich in einem Umbruch, zwar im ersten Moment nicht wahrnehmbar, aber ein Prozess, der nicht aufzuhalten ist. Aber alles der Reihe nach. Beginnen wir bei Gucci. Der Mann, der die Marke durch seine durchgeknallten Stilmixe zur It-Brand des letzten Jahrzehnts hochstilisierte und vor einem Jahr klanglos abgesägt wurde, regiert jetzt bei Valentino. Über die Ursache Alessandro Micheles Abgang bei der glitzernden Brand Gucci im Kering-Unternehmen, rätseln die Fans noch heute. Man spricht von nicht eingehaltenen Renditezielen, Ziele, die eigentlich Michele nach einer langjährigen Flaute erst dort hingebracht hat, wo sie heute stehen. Als Dank übernahm ein anderer.

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