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LIVING: Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Oder anders ausgedrückt: Wer hatte die Idee, der Architekt oder der Bauträger? Stephan Ferenczy: Oft kommt die Initiative für ein Projekt vom Bauträger, in diesem Fall aber kam die Idee in der Tat von uns. Wir waren Teil einer kooperativen Planungsgruppe, die das städtebauliche Konzept für »The Marks« gemacht hat. Ein tolles, aber sehr komplexes Areal zwischen St. Marx, Gasometer und Simmeringer Hauptstraße, auf dem drei Türme von drei verschiedenen Architekten mit insgesamt vier Bauträgern errichtet werden. Andreas Holler: Wir sind ins Spiel gekommen, als die wichtigsten städtebaulichen Parameter schon feststanden. An der Lage des Turms, an der Höhe und an seiner konkreten Form beziehungsweise Kubatur gab es zu diesem Zeitpunkt nichts mehr zu rütteln. Aber ich würde sagen, dass wir das architektonische Konzept auf wirtschaftliche Kriterien hin überprüft und gemeinsam mit BEHF nachgeschärft und optimiert haben.
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