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Ein Brummen, ein Summen, ein Vibrieren, extrem hohe Luftfeuchtigkeit und eine Innenraumtemperatur von rund 42 Grad Celsius. Die heiße, schweißtreibende Installation ist alles andere als willkürlich, sie hat einen programmatischen Hintergrund: Mit »Terms and Conditions. The Third Paradise Perspective« – so der offizielle Titel der Arbeit – wollen der italienische Objektkünstler Michelangelo Pistoletto und das deutsche Klimatechnik-Institut Transsolar jene Temperatur simulieren, die im Jahr 2100 in Venedig Standard sein wird. Die 70 Zentimeter hohen Wasserbecken, in denen sich die lauten Klimageräte in all ihrer Hässlichkeit spiegeln, sind zudem ein Hinweis auf den Anstieg des Meeresspiegels, der die Lagunenstadt wissenschaftlichen Berechnungen zufolge bis zum Ende des Jahrhunderts unter Wasser setzen wird.
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