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Natürlich: der prächtige Shinto Schrein »Meiji Jingu« ist für sein imposantes Tor bekannt, umgeben von herrlichen Parkanlagen, die durchaus – wenn auch ein wenig in Miniatur – an New Yorks Central Park erinnern. Inmitten des Grüns liegt der Kaiserpalast – für den Besucher allerdings leider nicht zugänglich. Mit den altehrwürdigen Sehenswürdigkeiten ist das in Tokio so eine Sache – man ist schnell durch, absolviert die wichtigsten Adressen an einem Tag und widmet sich schließlich interessiert der Kunst, dem Design, der Architektur und natürlich der Kulinarik. Von all dem hat Tokio reichlich zu bieten, ein großartiger Facettenreichtum an Neuheiten und Trends, von denen man kaum genug bekommen kann. Mit großer Neugierde begibt man sich in eine neue, fremde Welt, die es sich lohnt zu erforschen. Tokio ist sicherlich ein pulsierender Ort von Turbokapitalismus und Technikkultur. Moderne Funktionalität trifft aber auch auf Tradition – ein Mix, der hier gut funktioniert: die unterschiedlichsten Stadtviertel offenbaren für jeden Geschmack eine inspirierende Vielfalt an Einblicken in den japanischen Lifestyle, der mitunter auch gewöhnungsbedürftig ist. Und trotz des urbanen Schockerlebnisses aufgrund des geballten Raums, der unzählig vielen Verkehrswege, Fahrzeuge, Gebäude und Individuen, ist es doch fast unerklärlich wie gut zivilisiert und wenig hektisch Tokio doch im Ganzen funktioniert.
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