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Behauptet jemand, dass Roberto Lazzeroni ein Meister eleganter Linienführung ist, gibt es daran nichts zu rütteln. Der Italiener, der heuer 75 Jahre alt wird, schafft es wie kaum ein zweiter, eine weiche Formensprache zu finden, und sie dann mit raffinierten Materialien und geschmackvollen Farben zu Designs von zeitloser Schönheit zu verbinden. Das trifft nahezu immer den Geschmack der Zeitgenoss:innen. Dabei beherrscht Lazzeroni die große Kunst, seine ruhigen, eleganten Entwürfe niemals in Richtung Langeweile und Fadesse abbiegen zu lassen. Ästhetik, auch im Sinne von Selbstschutz, wie der Meister einmal ironisch bemerkte: »Ich mag kein Design, das vulgär und zu luxuriös ist. Ich mag keine schlechten Dinge, weil ich es nicht mag, deprimiert zu sein.«
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