White Cube goes wild! Die Natur lockt und in ihr die Kunst

Stefan Musil, 25.04.2022

Raus aus dem Museum, raus aus den Kunsthallen. Ein kleiner Streifzug durch Gärten und Wiesen, Felder und Landschaften, zwischen Wien, Salzburg und dem Burgenland, die in wärmeren Jahreszeiten spannende Kunst anzubieten haben.

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»Wilde Cube« nannte der 2020 verstorbene Kunst-Natur-Denker Lois Weinberger eine Arbeit, die vor dem Belvedere 21 blüht und gedeiht: Ein Käfig aus Rippentorstahl, der den Menschen aussperrt, aber die Natur hereinlässt. Es ist ein Spiel mit Eingrenzung und Ausgrenzung, und natürlich auch mit den Begriffen, gilt doch der »White Cube« als Raum, wo sich Kunst ideal präsentieren lässt. Der »Wilde Cube« dagegen gibt der Natur ungestörte Möglichkeiten, sich zu entfalten, rahmt sie zugleich zum Kunstwerk.

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