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Die Statistik spricht Bände. 39 Prozent der Menschen in Österreich waren in der Vergangenheit oder sind aktuell von einer psychischen Erkrankung betroffen. Das brachte 2020 eine Studie des Berufsverbands Österreichischer PsychologInnen zu Tage. Die wurde zwar Mitte März – also gleich zu Beginn des ersten Lockdowns – präsentiert, allerdings noch vor der Pandemie erhoben. Dass sich das in der Zwischenzeit verschärft haben dürfte, ist anzunehmen. »Viele Menschen haben unter der Belastung der Isolation und den neuen Anforderungen physische und psychische Symptome wie Ängste, Panikattacken und Erschöpfungssyndrome entwickelt. Jetzt ist besonders mentale Stärke gefragt«, kommentiert die Neurologin Jasmin Kechvar die aktuelle Situation.
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