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Der famose »DC Tower 2« auf der Donauplatte ist das vielleicht sichtbarste Beispiel dafür, wie sich Wien in den letzten Jahren verändert hat – weg von einer Bürohochhaus-Stadt hin zu einer Stadt des Turmwohnens. War er zunächst noch als Bürogebäude mit nur wenigen Penthouse-Wohnungen in den obersten Etagen vorgesehen, mutierte er nach einer jahrelangen Finanzierungs- und Umwidmungsphase nun zu einem Mixed-Use-Projekt mit Büros in den untersten 30 Etagen und insgesamt 314 Mietwohnungen ab einer Gebäudehöhe von 102 Metern. Dank diesem neuen Living-Schwerpunkt hat sich auch die Fassade des Hauses verändert – und ist nun mit Loggien und einer umlaufenden, weithin glitzernden Photovoltaikanlage verkleidet. »Mit 56 Stockwerken und 186 Meter Höhe wird dies das höchste PV-verkleidete Gebäude Europas sein«, sagt Wolfdieter Jarisch, Vorstand der S+B Gruppe. »Wir werden damit rund 300.000 Kilowattstunden pro Jahr produzieren können.« Oder, wie der Pariser Architekt Dominique Perrault dies ausdrückt: »Der Turm hat seinen kühlen, repräsentativen Bürocharakter verloren und ist durch die Farbe, durch die Leichtigkeit und natürlich durch die ganz neue Loggienstruktur wohnlicher geworden. Am Ende wird das Haus aussehen wie ein eingefrorener Wasserfall.«
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