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Das Blut gefriert einem in den Adern. Und bei Gregor Sailer ist der eiskalte Schauer wörtlich zu verstehen. Denn der Tiroler Fotograf hat seit Jahren schon ein Faible für arktische, zum Teil sogar dauerhaft im Eis gefangene Orte. In regelmäßigen Abständen bricht er auf, gewappnet mit Daunenjacke, UV-geschützter Skibrille und dick gefütterten Fäustlingen, um bei Temperaturen bis zu 55 Grad Celsius unter null winterliche Architekturen und Schneelandschaften einzufangen. So wie auch anno 2021 in Krafla, Island, als er mit seiner Sinar-Fachkamera ein geothermisches Kraftwerk fotografierte.
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