Die Zielgruppe der zahlungskräftigen Gourmets wird für die Kreuzfahrt immer wichtiger.

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Harald Wohlfahrt, Die­ter Müller, Nobuyuki »Nobu« Matsuhisa, Johanna Maier, André Jäger – ein Blick in die Kataloge der Kreuzfahrt-Reeder suggeriert, dass die besten Köche fast schon mehr auf den Weltmeeren unterwegs sind als in ihren Stammhäusern in der Küche stehen. Tatsächlich spiegelt das kulinarische Namedropping den enormen Aufwand wider, den die Big Player der Kreuzfahrt-Branche in die Gastronomie ihrer Schiffe inves­tieren. Vor allem jene Gäste, die in Pizza auf dem Pooldeck und Selfservice vom Buffet nicht das Nonplus­ultra an Bordverpflegung erblicken, suchen sich ihre Reise – abseits von Kabine und Route – sehr genau nach dem aus, was sich auf den Tellern ihrer Schifffahrtslinie abspielt. Schließlich werden, vom Frühstück bis zum Mitternachtssnack, bis zu sechs Mahlzeiten in den Tagesprogrammen angeführt. Vor allem an den ruhigen Seetagen bestimmt die Kulinarik den Tagesablauf.

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