Pilze, Wild und Kräuter prägen die herbstliche ­Küche in der hügeligen ­Region südwestlich des Wechsels.

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Wenn im Herbst die Schatten der Bäume auf den Wiesen länger werden und die tief stehende Sonne die Buck­-lige Welt in ein warmes Licht taucht, dann ist die Ernte ein­gebracht und kann in wohlig-warmen Wirtsstuben genossen werden. Obwohl die Südautobahn als stark frequentierte Verkehrsachse die Westgrenze der Buckligen Welt darstellt, ist die verträumte Region noch vom Massentourismus verschont geblieben. Es sind vielmehr die Tagesausflügler aus dem Wiener Becken, die kleine wirtschaftliche Impulse geben und Wirtshäusern wie Direktvermarktern zu einem ­guten Auskommen verhelfen. Vereinzelt stehen noch Schafe und Rinder auf den Weiden, die im Sommer das Bild der Landschaft prägen. Die meisten Wirte haben die Zeichen der Zeit erkannt und versuchen, ­einen Großteil ihrer Gerichte aus Produkten der umliegenden Landwirte zu kreieren. Wegen der klein strukturierten bäuerlichen Betriebe ist das allerdings ein schwieriges Unterfangen, und die Gastronomen müssen um die Gunst der besten Hersteller ­buhlen, um ausreichende Mengen zu bekommen.

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