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Entlang den Ufern des Liffey, wo einst verlassene Fabrikbauten vor sich hin bröckelten, glitzern heute die Glasfassaden der Neubauten. Die ehemals schummrigen Kneipen, die Arbeiter und Arbeitslosen mit Guinness und Backfisch versorgten, wurden zu schicken Restaurants und hippen Cafés. Davor parken teure Limousinen und unterhalten sich junge Leute im Business-Outfit. In nur wenigen Jahrzehnten verwandelte sich die krisengeschüttelte Industriestadt Dublin in einen modernen Finanzplatz, einen Technologie-Hub und eine der reichsten und teuersten Städte Europas. Gleichzeitig wurde Irland, das einstige Auswandererland schlechthin, zu einem Zentrum der Einwanderung für Menschen aus ganz Europa und darüber hinaus.
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