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»Das künstlerische Werk von Anna Jermolaewa zeichnet sich durch genaue Beobachtungsgabe, gesellschaftspolitisches Interesse, konzeptuell-serielle Verfahrensweisen, Leichtfüßigkeit und Witz und die Beherrschung sowie einer Vielzahl von künstlerischen Mitteln wie Video, Fotografie und Installation aus“, zitierte die Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer die Jurybegründung bei der Bekanntgabe des Österreichbeitrags für die 60. Biennale Arte im Jänner 2023. Im Vorfeld ließ deren Chefkkurator Adriano Pedrosa verlautbaren, dass bei der Biennale 2024 Künstler:innen im Fokus stehen werden, die Flucht und Migration aus eigener Erfahrung kennen. Mittlerweile ist über ein Jahr vergangen, das lange geplante Konzept wird nun in Kürze dem Biennale-Publikum präsentiert. Am 18. April wird der Österreich Pavillon feierlich eröffnet, zwei Tage später wird erstmals die Öffentlichkeit durch die Giardini und das Arsenale schreiten. »Für mich bedeutet die Nominierung, Österreich bei der Biennale Venedig 2024 zu vertreten, eine unglaubliche Ehre und Verantwortung«, sagt die Künstlerin.
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