Architekturporträt: »Harquitectes« aus Spanien

Wojciech Czaja, 18.02.2026

Mit ihren radikalen Ziegelkonstruktionen und surreal inszenierten Revitalisierungen von Lost Places zählen die Harquitectes in Barcelona zu den derzeit innovativsten Architekturbüros Europas. Und: Hinter den poetischen Oberflächen steckt jede Menge ökologische Raffinesse.

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Fast glaubt man, noch das Klappern und Fauchen zu hören, das die alten Webstühle, Nähapparate und Dampfmaschinen einst von sich gaben. Doch die Zeiten von Vapor Cortès, dem damals bekanntesten Textilunternehmen Kataloniens, sind längst Geschichte. Heute befindet sich auf dem alten Industrieareal, rund 30 Kilometer außerhalb von Barcelona, eine Kulturfabrik, die sich vor allem um Anliegen von Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen kümmert. Mit ihrem neuen, knapp 4.000 Quadratmeter großen Hauptsitz hat die Prodis-Stiftung die ehemalige Produktion von Stoffen also zu einer Produktionsstätte von feinstofflichen Sozialdienstleistungen transformiert.

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