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Es gibt wohl kaum eine italienische Stadt, in der die Kontraste so unmittelbar aufeinanderprallen wie Genua. Einst war die Heimat von Christoph Kolumbus eine der reichsten Städte der Welt, Knotenpunkt des Welthandels. Heute zeugen davon das UNESCO-Weltkulturerbe der Palazzi, die sich in der Strada Nuova aneinanderreihen und die Villen in grüner Höhenlage, aus jüngerer Zeit der Prachtboulevard Via Venti Settembre. Doch nur wenige Ecken weiter taucht man in lichtlose Gassen, überspannt von (manche Italien-Klischees stimmen nun mal) tropfenden Wäscheleinen. Die Hafenstadt ist auch heute noch wild und etwas gefährlich.
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