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Industriearchitektur hatte lange die Rolle des Statisten. Nebenbei, statt mittendrin, hatten Fabriken, Gewerbebauten, Logistikzentren und die großen, fetten Büro-Tanker den Hauptauftrag zu funktionieren. Man stellte sie an die Peripherie und war froh, wenn sie niemanden groß störten. Inzwischen hat sich der Blick verschoben. Was und wo produziert oder verteilt wird, tritt wieder ins Bild. Es geht nicht mehr darum, das Nützliche zu verstecken, sondern zu zeigen, wie es funktioniert. Zudem zwingen die Ressourcenknappheit und Nachhaltigkeit dazu, das Zweckmäßige ernst zu nehmen und darin eine eigene Ästhetik zu entdecken.
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