Der Blick ins Blaue: Wohnen am See

Maik Novotny, 17.07.2026

Die erste Reihe an Österreichs Seeufern ist seit Jahren heiß begehrt. Der Run auf exklusiven Zugang zum Wasser wird durch die Klimakrise noch verstärkt. Dabei werden nicht nur Seen, sondern auch fließende Gewässer zunehmend attraktiv. 

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Ende Juni 2026, am Ufer des Ossiacher Sees in Kärnten. Die erste und sicherlich nicht letzte Hitzewelle des Sommers lässt das Thermometer auf 36 Grad steigen. Im Steindorfer Strandbad sind die Schattenplätze schon frühmorgens belegt, die Sonnenplätze leer. Ein Bild, das sich an allen Seen Österreichs wiederholen dürfte. Es ist keine Überraschung: Nachdem schon die Corona-Pandemie einen Run aufs Ländliche erzeugt hat, verstärkt die Klima-krise den Drang nach kühlendem Wasser noch mehr. Das lässt sich unmittelbar am Immobilienmarkt ablesen.

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