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Huningue ist ein beschauliches Städtchen am Rhein. Ein bisschen mehr als 7.000 Menschen leben hier, im Dreiländereck Frankreich, Schweiz und Deutschland. Seit Kurzem hat die Stadt ein neues, architektonisch sehr auffälliges Gebäude. Den Apartmentblock »Vatea«. Das neunstöckige, schmale Hochhaus wurde vom renommierten Pariser Architekturstudio Nicolas Laisné Architectes umgesetzt und liegt direkt am Rheinufer. Es erinnert in seiner Form an ein überdimensioniertes Kreuzfahrtschiff. Kein Zufall, aber entscheidender ist die Idee, die sich dahinter verbirgt. »Vatea« richtet sich nämlich an Wissenschafter:innen, Expats, Studierende und Grenzgänger:innen, die hier im Dreiländereck ihrem Tagwerk nachgehen. Flexible, mobile und international bestens vernetzte Menschen sollen hier für gewisse Zeit ihre Zelte aufschlagen und wohnen. Ein- und Auschecken wie auf einem Schiff und dabei Gemeinschaft zelebrieren, ohne dabei auf Privatsphäre zu verzichten: Co-Living heißt das Zauberwort.
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