Heißes für kalte Tage: Kamine, Öfen und Feuerstellen

Manfred Gram, 18.12.2023

Kamine, Öfen und Feuerstellen sind beliebt wie nie. Das hat ein bisschen mit der menschlichen DNA zu tun, aber auch mit der Energiekrise. LIVING hat mit dem renommierten ­Kamin-Architekten Manfred Bauer gesprochen, inklusive ­Best-Practice-Beispiele für gekonnte Feuerinszenierungen.

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Das ist jetzt nur eine Vermutung, aber eine, die nicht aus dem Nichts kommt: Als der Mensch oder – besser – der Homo erectus vor gut 1,8 Millionen Jahren erstmals mit Feuer hantierte, hat er wohl gleich auch einmal bemerkt, dass dieses zerstörerische Element neben Wärme auch für Entspannung sorgt, sofern man es im Griff hat. Erst recht, als spätestens vor gut 32.000 Jahren Steinzeitmenschen lernten, wie man mit Feuersteinen selbst Feuer macht. Ein zivilisatorischer Fortschritt, denn ohne Feuer kein Schutz vor wilden Tieren, keine warme Höhle, keine Keramik, kein gutes Supperl oder gekochtes, einfacher zu verdauendes Fleisch, kein Dampf, keine Maschine, keine industrielle Revolution usw. Die Magie des Feuers, seine ebenso konstruktive wie zerstörerische Kraft ist tief in die menschliche DNA – nun ja – eingebrannt.

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