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Könnte man Venedigs Stil-DNA aneinem einzigen Platz zusammenfassen, so gäbe es wohl keinen besseren Ort als Giberto Arrivabenes Palazzo Papadopoli. Wenige Bootminuten von der Rialtobrücke entfernt, atmet der weiße Palazzo aus dem späten 16. Jahrhundert, wo sich Maler-Ikonen wie Cesare Rotta oder Giambattista Tiepolo verewigten, La Serenissima der venezianischen Geschichte. Conte Arrivabene Valenti Gonzaga, 58, direkter Nachfahre der Familie Papadopoli, ist mit diesem Stadtjuwel so verwachsen wie der Markusdom mit dem gleichnamigen Platz. »Ich habe hier meine Kindheit verbracht und würde dieses Haus nie verlassen«, erzählt uns der Mann mit den ausdrucksstarken Augen, der unsere Schwärmerei für seinen Familiensitz wohlwollend goutiert. Certamente, eine Schatzkammer ist dieser Ort, im Jahr 1864 von den Papadopolis erworben, durch Kunst und Kultur aus fünf Jahrhunderten geprägt und seit dem Einzug der internationalen Luxus-Hotelkette »Aman« 2013 mit modernem Interior-Design lässig und großzügig in Szene gesetzt.
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