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Wasserkessel sind eine ziemlich archetypische Angelegenheit. Üblicherweise sind sie dickbauchig, haben oben eine Öffnung, wo man Wasser eingießt, einen Henkel, um sie zu halten, und vorne einen Schnabel, um das heiße Wasser wieder auszugießen. Über die Jahrhunderte wurde an dieser Formensprache oft herumgedoktert und mit unterschiedlichen Materialien experimentiert. Am Ende des Tages bleibt aber ein Wasserkessel stets ein Wasserkessel. Selbst wenn er die Gattung ändert und zum »Flötenkessel« wird. Das ist dann der Fall, wenn es möglich ist, auf den Schnabel eine Dampfpfeife aufzusetzen. Kocht das Wasser, gibt der Kessel ein weithin gut hörbares akustisches Signal an die Umwelt ab. Und zwar in einem Ton, der in sensibleren Gehörgängen durchaus im Stande ist, Nerven zu zerfetzen.
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