Indien trifft auf Italien: zu Hause bei Architektin Shonan Purie Trehan

Angelika Rosam, 12.02.2026

Abseits der Stadt Florenz, eingebettet in toskanische Hügel, hat die indische Architektin Shonan Purie Trehan ein historisches Haus aus dem 17. Jahrhundert in ein leises Manifest für zeitgenössisches Wohnen verwandelt. In Nuancen aus Korallenrot, Türkis, Salbei und Lachs – eine einladende Farbpalette, die sowohl für Indien als auch für Italien steht.

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Florenz ist eine Stadt, die nichts vergisst. Ihre Mauern tragen Jahrhunderte von Kunst, Macht und Handwerk in sich. Wer hier baut – oder umbaut – tritt zwangsläufig in einen Dialog mit der Vergangenheit. Genau diesen Dialog hat Shonan Purie Trehan, Architektin und Gründerin des Studios Language. Architecture. Body, gesucht, als sie ein jahrhundertealtes Anwesen in den Hügeln von Florenz zu ihrem neuen Zuhause machte. Das Haus, eine Villa aus dem 17. Jahrhundert, ist kein protziges Schloss im klassischen Sinn, sondern ein stilles Zeugnis florentinischer Baugeschichte: dicke Steinwände, verschachtelte Räume, enge Durchgänge, ein Turm mit Blick über die Landschaft der Toskana. Ein Gebäude, das nicht designed wurde, um zu gefallen – sondern um zu bestehen.

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