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Mit nur wenigen Handgriffen bewältigt US Interior-Star Kelly Wearstler das Zusammenspiel von eigensinnigen Wohnskulpturen, Kollegin Athena Calderone zupft lässig baumgroße Zweige in einer Statement-Vase zurecht, Pierre Yovanovitch liebt hingegen auffällige Schlichtheit mit markanter Linienführung und Patina. Es sind zumeist eindrückliche Statement Pieces, die um die Aufmerksamkeit der Betrachter:innen buhlen. Das Arrangement solcher Gegenstände im Plural ist eine Kunst an sich, die sich scheinbar mühelos bei den prominenten Befürworter:innen dieses Stils ausmacht. Dass dahinter ein ausgeklügeltes System und ein sehr genaues Maß an kompatibler Formensprache, Texturen und Größenverhältnissen steckt, wird freilich verschwiegen und sollte auch nicht weiters auffallen. Denn die Perfektion liegt im gespielten Zufall mit Ungewöhnlichem, der in Wahrheit alles andere als Fortunas Tochter ist.
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