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Heidi Horten liebte das schöne Leben, dessen Ingredienzen und und davon vor allem die exquisitesten Exemplare. Egal ob Kunst, Schmuck oder Couture, ihr Geschmack war stets teuer und repräsentativ. Ein Rundgang durch ihre private Kunstsammlung in der Wiener Innenstadt ist ein Potpourri hochbepreister Künstler:innen der jüngeren Kunstgeschichte. In den Räumen der Heidi Horten Collection waren im April im Rahmen der Christie's World Tour auch jene Preziosen zu sehen, die am 10. und 12. Mai bei einer sprichwörtlich hochkarätigen Auktion unter den Hammer kommen. Denn Heidi Horten war nicht nur leidenschaftliche Kunstsammlerin, sie hegte auch eine besondere Liebe für wertvolle Schmuckstücke. 2018 lieferte sie sich beispielsweise ein minutenlanges Bietergefecht um einen Perlenanhänger, der für die französische Königin Marie Antoinette angefertigt worden war. Sie entschied den Kampf für sich und der Schmuckanhänger wechselte für sagenhafte 36 Millionen Dollar in die Juwelen-Sammlung der Österreicherin.
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