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© Christie's

Hochkarätiges Design: Diese Juwelen von Heidi Horten kommen unter den Hammer

Schmuck
Design

Sie besaß einer der herausragendsten Juwelensammlungen der Welt und war stets in Laune, diese auch auszuführen. Einige von Heidi Hortens legendären Preziosen kommen am 10. und 12. Mai bei Christie's in Genf unter den Hammer. Die teils millionenteuren Stücke sind ein Querschnitt des Juwelen-Designs.

Heidi Horten liebte das schöne Leben, dessen Ingredienzen und und davon vor allem die exquisitesten Exemplare. Egal ob Kunst, Schmuck oder Couture, ihr Geschmack war stets teuer und repräsentativ. Ein Rundgang durch ihre private Kunstsammlung in der Wiener Innenstadt ist ein Potpourri hochbepreister Künstler:innen der jüngeren Kunstgeschichte. In den Räumen der Heidi Horten Collection waren im April im Rahmen der Christie's World Tour auch jene Preziosen zu sehen, die am 10. und 12. Mai bei einer sprichwörtlich hochkarätigen Auktion unter den Hammer kommen. Denn Heidi Horten war nicht nur leidenschaftliche Kunstsammlerin, sie hegte auch eine besondere Liebe für wertvolle Schmuckstücke. 2018 lieferte sie sich beispielsweise ein minutenlanges Bietergefecht um einen Perlenanhänger, der für die französische Königin Marie Antoinette angefertigt worden war. Sie entschied den Kampf für sich und der Schmuckanhänger wechselte für sagenhafte 36 Millionen Dollar in die Juwelen-Sammlung der Österreicherin. 

Juwelndesign im Querschnitt

Die Hersteller der nun zu auktionierenden Juwelen lesen sich wie das Who-is-who des Schmuckdesigns. Van Cleef, Harry Winston, Köchert, Bulgari, Jean Schlumberger für Tiffany's oder Tamara Comolli sind nur einige der bekannten Schmuckmarken, die in den beiden Auktionen vertreten sein werden. Viele der Stücke ließ Heidi Horten extra für sich anfertigen. Der Erlös der Auktion wird auf rund 150 Millionen Dollar geschätzt und soll ihren philantropischen Einrichtungen zugute kommen.

Verena Schweiger
Verena Schweiger
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