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Womit verbringen wir unser Leben? Humorvoll zitiert und interpretiert Michael Niavarani in seinem Kabarettprogramm »Encyclopaedia Niavaranica« dafür Fakten aus dem Buch »Leben, Natur, Wissenschaft: Alles, was man wissen muss«, um uns Sinn oder Unsinn unseres Daseins vor Augen zu führen. Laut diesen Zeitangaben verbringt ein:e Erdenbürger:in während der angenommenen 70 Lebensjahre 31 Jahre mit Medienkonsum und 23 (ver)schläft sie oder er. Niavarini salopp dazu: »Wenn ich 23 Jahre schlafe, warum bin ich dann immer so müde?« Es könnte möglicherweise mit den rund 1,45 Jahren zu tun haben, die wir telefonierend verbringen, und den acht Monaten, die wir in Summe für das Löschen der Spam-E-Mails aufbringen. Was hier Kabarett ist, ist aber pure Realität, plus Stress, Ängste, Leistungsdruck und eben die Digitalisierung führen dazu, dass wir leider immer schlechter schlafen: »Vor 20 Jahren gaben 70 Prozent in Österreich an, gute Schläfer:innen zu sein. Jetzt ist die Zahl auf 30 Prozent gesunken«, verdeutlicht Schlafcoachin Melanie Pesendorfer die Entwicklung. Menschen befinden sich in einer permanenten Anspannung, Frauen mehr als Männer. »Das weibliche Gehirn verarbeitet Informationen breiter und vernetzter, Männer denken fokussierter«, erklärt Pesendorfer den Grund, warum Frauen auch länger schlafen sollten.
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