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Über den Köpfen prangt, von kunstvollem Stuck eingefasst, ein eindrucksvolles Deckengemälde aus dem Barock. Licht fällt durch die Kastenfenster auf den schwarz-weiß karierten Marmorboden. Der Blick streift über jahrhundertealte Ölporträts, Stuckmarmor und landet – unerwartet – auf einem Stück Gegenwart: Daniel Spivakovs »Minotaur«, Öl auf Polyester. Dass Moderne und Historie im Schloss Meiselberg Hand in Hand gehen, ist Magda von Hanau zu verdanken. Die Künstlerin hat das Gebäude mit modernem Interior und dem jährlichen Salon Meiselberg in die Gegenwart überführt.
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