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Steigt man die steile Straße des Südhangs im Wienerwald empor, kann man kaum glauben, dass dieses Haus nur mit Glück dem Abriss entgangen ist. Wie eine Skisprungschanze schwingt sich das Dach über großen Atelierfenstern empor, daneben tanzen dünne Balkongeländer in Fifties-Eleganz horizontal ums Eck. Ein verstecktes Mid-Century-Juwel, errichtet 1957–1959 von der Architektin Helene Koller-Buchwieser, die hier wohnte und arbeitete. Eine Doppelfunktion, die man dem Haus ansieht, und auch ansehen sollte. Die Raumhöhen variieren von 2,30 Metern bis zu stolzen sechs Metern im Atelierbereich.
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