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Sie bespielen seit knapp zwei Jahren eine alte Werkstatt mit charmantem Innenhof im 20. Wiener Gemeindebezirk. Der Ort ist aus dem Bedürfnis nach einer zeitgemäßen Form von kollektivem Arbeiten entstanden. Von Social Design bis Speculative Design, von Design-Research über Interior bzw. den Entwurf nachhaltiger Möbel bis hin zur urbanen Fischzucht reizt das Kollektiv den Begriff Design in seiner Breite aus. Sie kooperieren mit Museen und Firmen, arbeiten allein oder in Allianzen, digital und analog und in allen vorstellbaren Materialien und Dimensionen. Diese Heterogenität, was Themen, Materialien, Ansätze und Konzepte betrifft, kombinieren sie mit ihrem eigenen Verständnis von kollektivem Arbeiten. Damit liefern sie ein zukunftsweisendes Gegenmodell, zum mittlerweile in die Jahre gekommenen Begriff des Autorendesigns. Das Konzept, sowohl als Kollektiv als auch in den jeweils eigenen Brands aufzutreten, ermöglicht den Designer:innen einen breiteren Zugang zu Projekten und in weiterer Folge auch zur Industrie. Statt 13 One-Man-Shows zu sein, gibt es ein »Wir«, das anders skalieren, auftreten und Angebote machen kann. Sie können rasch und unkompliziert Allianzen mit den anderen Mitgliedern eingehen und deren Ressourcen und Kompetenzen in die eigene Arbeit mit einbeziehen. Das Kollektiv macht DING also kompatibel mit professionellen und auch indus-triellen Strukturen. Und das macht DING zu einem relevanten Partner, wenn es um die Entwicklung zukunftsweisender Ideen geht, die aus der Mitte der jungen Generation hervorgehen.
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