Räuchern mit Weihrauch

Redaktion, 03.10.2024

Das Ritual des Räucherns erfreut sich immer größerer Beliebtheit und bietet einen beruhigenden Ausgleich zum hektischen Alltag. Das Räuchern mit Weihrauch ist gerade im Herbst besonders stimmungsvoll. LIVING zeigt, welche Weihrauch-Sorten was bewirken.

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Den Duft von Weihrauch kennen die meisten aus der katholischen Kirche, doch ist er auch im jüdischen und muslimischen Glauben verankert. Tatsächlich verwenden Menschen Weihrauch schätzungsweise seit 7000 Jahren: Im alten Ägypten, in Griechenland und Rom setzte man das luftgetrocknete Harz dank der beruhigenden Wirkung des Duftes bei Ritualen ein und schrieb im heilende Kräfte zu. Im indischen Ayurveda ist Weihrauch schon lange bekannt als Heilmittel bei Gelenkbeschwerden und auch in der modernen Medizin untersucht man aktuell die lindernde Wirkung bei Morbus Crohn, Polyarthritis und Asthma. Für das Räuchern mit Weihrauch eignen sich am besten naturgroße Harzperlen, die man in eine Räucherpfanne, einem Stövchen oder einem verstellbaren Weihrauchbrenner gibt. Der Weihrauchbaum gehört der Familie der Balsambaumgewächse, den sogenannten »Boswellia«-Arten, an und wächst in trockenen Halbwüsten in den Bergen in unwirtlichen Gegenden. Schneidet man in den Stamm oder in die Äste, tritt eine milchige Flüssigkeit aus, die an der Luft getrocknet zu Weihrauchharz wird.

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