Raum für Schlaf: Wenn Design zur Entspannung einlädt

Christina Horn, 23.10.2025

Schlaf ist für den Geist, was die Speise für den Körper ist – das wusste schon Seneca. Wer voller Tatendrang in den Tag starten will, sollte daher dem Schlaf Raum geben – und diesen gezielt für erholsame Nächte gestalten.

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Es gibt zahlreiche Faktoren, die zu einer beruhigenden Atmosphäre im Schlafzimmer beitragen können – vom Licht über die Farbwahl bis hin zur Geräuschkulisse. Die nächtliche Ruhe beginnt bereits bei den Grundrissen, wie Katharina Rauhs, Geschäftsführerin der Liv Immobilienvermarktung, erläutert: »Wir legen schon in der Planungsphase großen Wert auf die Raumaufteilung, Lichtführung und Materialwahl, da diese Faktoren die Schlafqualität maßgeblich beeinflussen.« Je weniger Funktionen der Schlafraum dabei einnimmt, desto besser. So sollten, wenn möglich, auch Ankleiden in separate Räume »verbannt« werden. »Darüber hinaus wird die Lichtführung so konzipiert, dass ausreichend Tageslicht den Raum durchflutet, das unterstützt den natürlichen Biorhythmus«, ergänzt die Expertin. Aus diesem Grund sind ostseitig ausgerichtete Räume ideal. Sie bieten helles Morgenlicht und tagsüber kühle Temperaturen. Befinden sich vor den Fenstern dennoch nächtliche Störquellen wie Laternen, können Verdunkelungsvorhänge – die sich dank Smart-Home-Anbindung morgens automatisch öffnen – Abhilfe schaffen. Um Verkehrslärm zu vermindern, sollte das Zimmer zudem straßenabgewandt, idealerweise mit Grünblick, liegen. Hinsichtlich des Interiors empfiehlt das Liv-Team »natürliche Materialien wie Holz oder Naturstein«, die beruhigend wirken. So konnte eine 2024 in »Environment and Behavior« veröffentlichte Studie unter Federführung von Susanne Kumpulainen zeigen, dass Holzinnenräume den Puls messbar senken.

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