Schweizer Firmenarchitektur auf hohem Niveau

Katrin Ambühl, 14.06.2023

Bei On ist alles ein bisschen anders, allein der Werdegang des noch jungen, weltweit erfolgreichen Schweizer Brands. Anders ist auch die Arbeitswelt von über 700 Mitarbeiter:innen am Hauptsitz in Zürich, der vor wenigen Monaten neu eingeweiht wurde und nicht viel mit herkömmlicher Firmenarchitektur zu tun hat. Dafür viel mit Bewegung, Natur, Freiheit und Design. Ein Augenschein vor Ort.

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Leichtfüssig joggen sie in kleinen Gruppen ins oder zum Gebäude, zu jeder Tageszeit. Sie arbeiten bei On, und beim Schweizer Brand dreht sich alles ums Laufen. Die Tätigkeit gehört aber nicht nur zur Arbeitskultur von On, sie ist auch ein Kernthema des neuen Innovationscampus in Zürich-West. So findet man beispielsweise eine LED-Schlaufenleuchte in Form einer Laufroute, gewendelte Treppen aus Beton, die durch 17 Geschosse führen und nach oben immer enger und steiler werden und so den Aufstieg auf einen Berggipfel symbolisieren. Die Erkundung vom Eingangsgeschoss bis ins 17. Stockwerk gleicht sozusagen einer Expedition, die gesäumt ist von Überraschungen – ähnlich wie Aussichtspunkte auf einem Berglauf und immer von Natur geprägt. Das vielleicht spektakulärste Objekt ist ein mumifizierter Baum aus dem Engadin, der samt Wurzeln in einer Begegnungszone hängt. Oder eine Sofalandschaft, die an ein Bergrelief erinnert. Die Metapher der Bergwelt soll an die Entstehung des Unternehmens erinnern, die auf eine Wanderung auf einen Berggipfel im Engadin zurückgeht. Die kreativen Gipfelstürmer waren Olivier Bernhard, ein ehemaliger Schweizer Meister im Duathlon und Sieger des Ironman, David Allemann, ein Marketingprofi und Design-experte, sowie Caspar Coppetti, Ökonom und Nachhaltigkeitsvisionär. Sie stecken hinter On und haben einen steilen Weg hinter sich mit der Positionierung des Start-ups, das mittlerweile ganz oben angekommen ist.

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