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Den Schlüssel beim Hausbesorger abholen. Nachschauen, ob der Gemeinschaftsraum gerade eh nicht besetzt ist. Sich mit dem Kugelschreiber in der ausgedruckten Excel-Liste für die Waschküche eintragen. Analoge Logistik- und Organisationsparcours wie diese liegen noch keine 20 Jahre in der Vergangenheit und waren einst selbstverständlicher Bestandteil gemeinschaftlichen Wohnens. »Doch diese Zeiten sind vorbei«, sagt Brigitte Feutl, Vorständin der gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Heimbau/Eisenhof. »Gerade bei großen Wohnhausanlagen zählen digitale Buchungssysteme heute schon zum Standard – und ermöglichen, dass alle Bewohner:innen unabhängig von Sprache und sozialer Vernetzung die gleichen Chancen haben.«
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