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»A House for Essex« ist, und das war durchaus beabsichtigt, zu einer Pilgerstätte geworden. Es zieht Menschen an, die die Landschaft von Essex lieben, Besucher:innen aus nah und fern mit einer Leidenschaft für Architektur und insbesondere Kunstliebhaber:innen, die das Bauwerk auf eine immersive Weise erleben wollen. Denn wie alle Häuser, die zum Kollektiv Living Architecture gehören, kann auch »A House for Essex« von Besu-cher:innen gemietet werden. Auf diese Weise soll jede:r die Möglichkeit haben, in einem Haus des 21. Jahrhunderts zu residieren, das von einem renommierten Architekten entworfen wurde. Hier aber, in der Grafschaft Essex, offenbart sich zusätzlich eine einzigartige Zusammenarbeit zwischen FAT Architecture und dem für seine exzentrischen Werke bekannten Künstler Grayson Perry. Das märchenhaft anmutende Gebäude bietet nämlich eine erzählerische Ebene, die in den handwerklichen Details und Kunstwerken, die sich durch das gesamte Projekt ziehen, erforscht werden kann. »Ich würde es als einen sehr, sehr seltenen Fall einer echten Kooperation zwischen Kunst und Architektur bezeichnen«, sagt Architekt Charles Holland, FAT-Direktor und Verantwortlicher für »A House for Essex«. Seine mit Grayson Perry geteilte Begeisterung für Dekoration, Ornament und die Möglichkeit, Architektur als erzählende Kunst zu begreifen, führte zu einer symbiotischen Zusammenarbeit und einem ikonischen Ergebnis.
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