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Eigentlich war London nie geplant, alles nur ein Zufall, damals in den 1990er-Jahren. »Begonnen hat alles mit einer zweitägigen Stippvisite«, sagt Igor Marko. »Ich hatte einem befreundeten Künstler bei einer Ausstellung geholfen, und plötzlich habe ich am zweiten Tag völlig unerwartet ein Jobangebot bekommen. Wie konnte ich da widerstehen?« 1996, so der in Bratislava geborene Architekt und Stadtplaner, sei eine wilde, kreative Zeit gewesen, kurz nachdem Thatcher das halbe Land privatisiert und in den gesellschaftlichen Ruin gezogen habe, gleichzeitig aber mitten in sozialen und kreativen Umbrüchen. »Der Vibe war unglaublich! Also habe ich beschlossen, in London zu bleiben.«
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