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Oberösterreich ist das Land der Vierkanthöfe. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts, haben Forschungen ergeben, sollen hier rund 10.000 Höfe entstanden sein, die meisten davon mit Vieh-, Land- und Forstwirtschaft, viele davon mit stattlichen Ausmaßen von bis zu 60 Metern Länge. »Das ist ein wertvolles materielles und auch baukulturelles Erbe«, sagt Architektin Anna Moser, »und bevor noch mehr dieser Häuser abgerissen werden und aus der Landschaft und dem kollektiven Gedächtnis verschwinden, haben wir uns zum Ziel gesetzt, sie zu retten und damit weiterzuarbeiten. Das Potenzial jedenfalls ist enorm, denn wenn sie einst für Wohnen, Arbeiten und Bewirtschaftung nützlich waren, dann eignen sie sich mit Sicherheit auch für heutige Anforderungen, die in der Regel weitaus weniger intensiv sind als damals.«
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