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Bad Ischl ist ein Ort, bei dem mehr als anderswo im Salzkammergut die Perspektive auf die Vergangenheit gerichtet scheint, verbrachte doch Kaiser Franz Josef I. 62 Sommer seines Lebens in der dortigen Kaiservilla, seiner Sommerresidenz, die bis heute die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes darstellt. Die Architektur der alpinen Sommerfrische ist im Städtchen trotz diverser Bausünden noch immer deutlich sichtbar. Die Villen mit ihren kunstvoll verzierten Holzveranden sind längst in ganzjährig bewohnte Mehrparteienhäuser umgewandelt und erzählen doch mit ihrer Patina aus vergangener Zeit. Der Traunfluss, eskortiert von einem resedagrünen, antiken Eisengeländer, bahnt sich klar wie eh und je seinen Weg durch die idyllische Kurstadt und ausgerechnet an der Stelle, wo der Ausblick auf den Bad Ischler Hausberg, der Katrin, besonders pittoresk ausfällt, befindet sich ein Raum, der nunmehr als Galerie »Am Fluss« mit zeitgenössischer Kunst, Design und Handwerkskunst von deren Gründerin und Kuratorin Daniela Auerbach bespielt wird.
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