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Nicht nur Kaiser Franz Joseph hielt jedes Jahr im Sommer mitsamt seinem Gefolge Hof im Salzkammergut. Auch Künstler zog das Land zwischen Gmunden und Aussee, zwischen Ischl und Hallstatt magisch an – und tut es heute noch. »Es ist entsetzlich, scheußlich hier in Wien, alles verdorrt, heiß, greulich, dazu die viele Arbeit, der ›Rummel‹ – ich sehne mich hinaus wie noch nie – hoffe bestimmt längstens Samstag früh bei Euch zu sein«, schrieb der Maler Gustav Klimt an seine Lebensliebe Emilie Flöge im Juni 1901, kurz bevor er Richtung Attersee aufbrach, um erst zwei Monate später wieder nach Wien zurückzukehren.
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