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Drei Buchstaben sind in der Immobilienbranche seit einem Jahr in aller Munde, und für Euphorie sorgen sie selten: KIM. Sie stehen für die neuen Kreditvergaberichtlinien, die die Finanzmarktaufsicht (FMA) im August 2022 erließ. Seitdem müssen Kreditkund:innen mindestens 20 Prozent an Eigenkapital für die Wohnbaufinanzierung einbringen und die monatlichen Kreditraten dürfen 40 Prozent des Haushaltseinkommens nicht überschreiten. Für viele ein Hindernis auf dem Weg zum Eigenheim – und eine Verschärfung der Situation für bereits bestehende Kreditnehmer:innen, die auf einen variablen statt auf einen fixen Zinssatz gesetzt hatten. Wer etwa 2021 einen Kredit mit 30 Jahren Laufzeit für den Immobilienerwerb aufgenommen hatte, musste dafür monatlich im Durchschnitt rund 30 Prozent seines Nettohaushaltseinkommens aufwenden, im Jahr 2023 liegt dieser Prozentsatz bereits bei 46 Prozent.
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