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Kaiser Franz Joseph war empört. Eigentlich hatte er für die »Hofopern-Soirée« am 11. Dezember 1877 Tanzverbot ausgerufen. Aber der Strauss-Kapelle lauschen, ohne sich dazu im Walzertakt drehen? Das hielten die jungen Leute im Publikum nicht aus. Sie drängten auf die freie Fläche vor dem Orchester, animierten auch die gesetzteren Semester zum Mittanzen – und begründeten damit eine Tradition, die zum unverzichtbaren Ritual wurde: die Opernballeröffnung durch junge Debütantinnen und Debütanten, das sogenannte Jungdamen- und Jungherrenkomitee.
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